Veranstaltungen

Positionieren ohne zu stigmatisieren

Humanistische Positionen angesichts gegenwärtiger Bedrohungen der offenen Gesellschaft

Fachtagung der Humanistischen Lebenskunde Berlin-Brandenburg am 15.Dezember 2016 9:00 bis 16:00

Die deutsche Gesellschaft befindet sich im Umbruch und spiegelt zunehmend die Migration der letzten Jahrzehnte wider. In der Folge der größeren kulturellen Vielfalt fordern neue Interessengruppen ihren Platz ein. Zeitgleich ist eine stärker werdende Gegenbewegung zu beobachten, die auf populistischen, oft gar rechtsextremen Positionen fußt, und demokratische Grundrechte ostentativ in Frage stellt. Aber auch gläubige Menschen lehnen mitunter eine freiheitliche, auf Selbstbestimmung und Gleichheit ausgelegte Gesellschaft vehement ab, und begründen dies mit einer extremistischen Auslegung ihrer Religion.
Diese Entwicklungen, die die offene Gesellschaft bedrohen, stellen für Humanistinnen und Humanisten eine zunehmende Herausforderung dar. Die daraus resultierenden Spannungen und Konflikte fordern uns nicht nur in Alltag und Politik heraus, sie werden auch in unseren Lebenskunde-Unterricht hineingetragen. Wie können wir angesichts dieser Herausforderungen eine humanistische Position einnehmen und verteidigen, ohne in einer falsch verstandenen Toleranz Errungenschaften einer pluralistischen Demokratie leichtfertig aufzugeben? Oder laufen wir im Zuge dessen Gefahr, selbst populistischer zu agieren und dabei Toleranz und Selbstbestimmungsrechte über Bord zu werfen?

Weitere Informationen:

Anmeldung beim Sekretariat Lebenskunde, Mandy Jirkowsky.
Mail: m.jirkowsky@hvd-bb.de
Tel.: 613 904 60


Jugendfeier
 
Großes Finale der
JugendFEIER-Festveranstaltung
im Friedrichstadtpalast


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